Sie möchten gerne in einer Gemeinschaft meditieren, Zenmeditation sowie auch andere buddhistische Meditationen und die Praxis der Achtsamkeit vertiefen? Bei uns können Sie all dies kennenlernen und ebenso, wie wir Zen in den Alltag integrieren können.
Wir arbeiten vorwiegend nach den heilsamen Methoden von Thich Nhat Hanh (Plumvillage).
Alle spirituellen Meister bestätigen: Alles hat seine Ursachen, seinen Anfang im Geist. Dies zeigt
uns, weshalb Arbeit an und mit unserem Geist so wichtig ist. Wollen wir
also besser leben, eine bessere Welt haben, wieder «heil» werden, beginnt all dies zuerst in
unserem Geist. Uns heutige Menschen kann dies
ermutigen, uns selber auf
den Weg zu machen.
Bei allem Tun, sei es Meditation oder tägliche Arbeit, gilt es, die
innere Ruhe zu finden, in der eigenen Mitte zu verweilen und den
Augenblick so wahrzunehmen, wie er wirklich ist.
Dies ist die Kunst des ZEN – der Weg zur Stille. Eine zeitlose, immer aktuelle Methode.
Unser Angebot umfasst Meditationsabende, Tage der
Achtsamkeit, Retreats, Vorträge, Kurse und Seminare sowie Zeremonien,
Festlichkeiten und Tai-Chi-Kurse. Über alle Anlässe werden Sie auf dieser Homepage
(unter weitere Veranstaltungen) immer ganz aktuell informiert. Ein
regelmässiger Besuch lohnt sich.
Interessent(inn)en und neue Teilnehmer(inn)en sind uns immer willkommen. Versuchen Sie es einfach! Unsere
Veranstaltungen sind für alle Interessierten offen! Wenn Sie sich
angesprochen fühlen, sind Sie herzlich eingeladen, den Weg (oder einen
Teil des Weges) gemeinsam mit uns zu gehen. Herzlich grüsst Sie: Thich Hue An ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Sie finden uns an der Sevogelstrasse 56 im Untergeschoss links. Beim Eingang bitte klingeln.
Vom Aeschenplatz zu Fuss ca. 8 Minuten oder mit Tram Nr. 14 bis Sevogelplatz (2 Stationen)
Von der Tramstation «Denkmal» zu Fuss ca. 5 Minuten
Ab Mittwoch, 15. Mai 2013 haben wir wöchentlich 3 Meditationsabende!
Neu gibt es dann jeden Mittwoch Zazen in der japanischen Rinzai-Zen-Tradition des Hokoji mit Zenlehrer + Mönch Zen Kokoro Shin Christian Hammerl
Die Mittwoch-Abende werden im japanischen Stil (leicht anders als Dienstag und Donnerstag) gehalten und bilden eine Abwechslung und Bereicherung für unser ZENtrum.
Ich freue mich ausserordentlich, dass Zenmeister Christian Hammerl bei uns als Gastlehrer wirkt. Thich Hue An
Nähere Infos unter wöchentliche Veranstaltungen.
Vom 21.–23. Juni 2013 wird die Maitreya Project Relic Tour wieder bei uns zu Gast sein.
Wie
bereits 2011 dürfen wir diese heiligen Reliquien von Buddha und von
vielen grossen buddhistischen Meistern in der Elisabethen- kirche erleben.
Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen: Es
gibt auch heute noch heilige, fast unerklärliche Dinge. Erleben Sie die
Atmosphäre und Kraft, die diese Reliquien ausstrahlen.
Details siehe unter weitere Veranstaltungen
In der Schweiz haben wir zurzeit durch
die
eidgenössische Volksinitiative
«Für ein bedingungsloses Grundeinkommen»
die einmalige Chance, unsere Zukunft (für alle) menschenwürdiger zu ändern, das
veraltete materialistische Denken hinter uns zu lassen und neue, zukünftige
Wege zu gehen!
«Das bedingungslose Grundeinkommen» Was soll das denn sein – und was hat dieses Thema mit «Spiritualität» oder
mit Buddhismus zu tun? Ist es nicht ein rein politisches Anliegen?
Keineswegs: Denn jeder Mensch soll in Würde leben und arbeiten können. Ein
allerdings etwas anderes Menschenbild (als das heute gängige) liegt dem
zugrunde.
Immer mehr Menschen stehen am Arbeitsplatz unter Druck, Entlassungen führen zu
Existenzängsten. Die Menschen, welche länger ohne Stelle sind, werden
ausgegrenzt. Längerfristig wird nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung
überhaupt eine bezahlte Anstellung erhalten.
Viele soziale Errungenschaften der 70er und 80er-Jahre wie z.B. die
40-Stunden-Woche oder
5 Wochen Ferien für alle wurden inzwischen wieder Stück für Stück abgeschafft –
anstatt allgemein eingeführt und weiter ausgebaut. Es ist Zeit, unsere Gesellschaft menschenwürdiger zu organisieren.
Warum arbeiten wir? Was bezeichnen wir als «Arbeit»?
Beim Wort «Arbeit» denken viele nur an Erwerbsarbeit, ans Geldverdienen.
Ein grosser Teil der Menschen ist leider gezwungen, einer Erwerbstätigkeit
nachzugehen, die man eigentlich nicht wirklich tun will, weil das, was man
gerne arbeiten würde schlecht oder gar nicht bezahlt wird. Dass man seinen
«Traumjob» ausüben darf ist bei weitem nicht die Norm.
Ich mag ein leidenschaftlicher Mönch sein – aber kann ich davon auch leben?
Für das Funktionieren unserer Gesellschaft ist aber auch viel andere Arbeit
erforderlich, wie zum Beispiel die unbezahlte Haus- und Familienarbeit, welche
häufig von Frauen gemacht wird.
Viele Menschen sind heute ohne Entlöhnung freiwillig tätig, besonders im
sozialen Bereich. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wäre dies vermehrt
möglich. Arbeit und Einkommen sollten deshalb (mindestens teilweise)
voneinander getrennt werden, ganz anders organisiert werden.
Arbeit ist nicht einfach nur produzieren und dadurch «Geld verdienen» –
Auch Mönche und Nonnen (die vielleicht nichts Verkäufliches «produzieren»)
arbeiten:
Meditationen und Gebete für die Welt, spirituelles Training, Seelsorge usw.
sind auch «Arbeit»...
Künstler, Schriftsteller oder Musiker brauchen oft längere kreative Phasen, um
ihre Werke schaffen zu können. Auch dies ist echte «Arbeit»... Wird aber oft
nicht als solche gewürdigt.
Das Grundeinkommen schafft Freiräume für Menschen: für mehr Bildung, für mehr
Zeit bei der Familienarbeit, für sinnvollere Arbeit. Nicht zuletzt eben auch
für spirituelle oder künstlerische Arbeit. Es ist ein Weg in zukünftige Denk- und Lebensweisen!
Bitte unterzeichnen auch Sie die Unterschriftenbogen für die eidgenössische
Volksinitiative
«Für ein bedingungsloses Grundeinkommen»!
Wer sich wirklich für eine heilsamere, wieder menschlichere Zukunft
interessiert, darf nicht an dieser Initiative vorbeigehen. Wir sollten keine
Angst vor neuen Wegen haben, sondern mutig und wach Neues auf den Weg bringen!
Mit
bester Empfehlung, Thich Hue An